Wahnsinns Stimmung bei der Prunksitzung


Leev Fastelovendsfründe, am Samstag war es endlich soweit, ein absolutes Highlight unserer Session stand auf dem Programm. Die Prunksitzung des RKV in der ausverkauften Sporthalle der Grundschule in Engelskirchen.

Nach der Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Klaus-Jürgen Merten ging es gleich richtig zur Sache. Beim RKV ist man stolz auf den jecken Nachwuchs, und so fungierten die Ründerother Dancing Kids als Eisbrecher der Veranstaltung.

Dann endlich marschierten alle Gruppierungen des RKV in den Saal ein, gefolgt von unserem fantastischen Dreigestirn mit Schmölzchen. Die Menge tobte und es gab kaum ein Durchkommen. Die Tollitäten genossen diesen besonderen Moment und fühlten sich sichtlich wohl beim Bad in der Menge. Der Präsident des RKV, Andreas Heckener, übernahm mit Unterstützung des Elferats das Kommando über die Veranstaltung. Das Dreigestirn, bestehend aus Prinz Frank III., Bauer Annette und Jungfrau Christine, begeisterte das Publikum mit seinen Sessionsliedern. Der Saal kochte schon zu diesem frühen Zeitpunkt und es hielt niemanden auf den Stühlen.

Prinzenführer Kai Gissinger wurde von Andreas Heckener für seine inzwischen elfjährige Tätigkeit in diesem Amt geehrt. Er koordiniert die Auftritte des Dreigestirns während der Session und sorgt für einen reibungslosen Ablauf im eng getakteten Terminplan.

Die Band „De Albatrosse“ begeisterten mit vielen kölschen Klassikern und das Publikum sang unaufgefordert mit. Die Kapelle „Die Ratsherren“ folgte und hielt das Stimmungsniveau hoch, ehe dann die Band „Kölsch Fraktion“ übernahm und das Publikum vollends von den Stühlen riss.

Bauchredner Fred van Halen sorgte mit seinem Vogel Aky für die humoristische Komponente des Abends und kaum ein Auge blieb trocken.

Die Aggerperlen des RKV und die Burggarde Denklingen zeigten spektakuläre Tänze mit tollen Hebefiguren zu den aktuellen Karnevalshits. Die Männer von der Torwache Ründeroth begeisterten mit fast schon akrobatischen Einlagen und wirbelten ihr „Metermännchen“ durch die Lüfte.

Den Abschluss bildete die Band Planschemalöör, die sich dem Musikstil des „kölschen Surfpop“ verschrieben haben.

Aber auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung war noch lange nicht Schluss und so feierte das Dreigestirn mit den vielen Jecken bis spät in die Nacht.

Der Ründerother Karnevalsverein bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Künstlern, Vereinsmitgliedern und Helfern, die zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung und einem unvergesslichen Erlebnis beigetragen haben.


Mir maache üch jeck

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